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PointUI für Windows Mobile - Kostenlos

Wednesday, February 06, 2008, von André Finken

Gutes soll man unterstützen! Dann tun wir dies mal:

PointUI ist eine Oberfläche für Windows Mobile Geräte mit oder ohne Touch-Bedienung, welche die Einfachheit in den Vordergrund stellt. Microsoft spricht der Zeit mit seinem Handy-Betriebssystem Windows Mobile jedoch fast ausschließlich Business-Anwender an, welche sich eher mit dem nüchternen UI (User Interface) abfinden. Die aktuellen Mobile-Geräte (z.B. HTC) sind jedoch schon so gut ausgestattet und ausgereift, das auch private Anwender ihre Freude daran haben können.  Und die wollen schnell zu den meist genutzten Anwendungen gelangen und eine Oberfläche haben, die gut aussieht. Und hier kommt PointUI ins Spiel.

http://www.pointui.com/

Selbst bei Microsoft ist man übrigens von Pointui Home angetan. Einige bloggende Mitarbeiter des Unternehmens nannten das Produkt den bisher besten Versuch, eine alternative Oberfläche für Windows Mobile zu schaffen.

Bericht zu PointUI auf WinFuture

Ich habe es mit gleich mal installiert und bin begeistert. Und um vorweg gleich ein großes Feature zu nennen: Es ist kostenlos.

Windows Vista Tasten Codes

Friday, February 01, 2008, von André Finken

Was viele nicht wissen, bzw. ich nicht wusste, sind die Windows Vista Tastencodes zur leichteren Bedienung mit der Tastatur. Ok, das man mit der Windows-Taste das Startmenü öffnet, oder mit Windows + Tab die Tasks weiterschalten kann, das wissen noch die meisten. Aber das man z.B. mit Windows+Ziffer (Nummer) die Programme in der Schnellstartleiste sofort starten kann, das wusste ich nicht. Wer viel mit der Tastatur arbeitet und ungern mit der Maus, wer mit einem Notebook arbeitet oder wer Programmiert, der bedient gerne Windows über die Tastatur. Der Griff zur Maus entfällt. Und besser noch: Man ist schneller als man mit der Maus sein könnte.

Hier sind einige Tastenkombinationen zur schnelleren Bedienung:

        Windows + Tab schaltet unter Aero Glas zwischen den Task weiter
        Windows + T wechselt in der Miniaturansicht zwischen den Programmen in der Taskleiste
        Windows + E startet den Windows Explorer
        Windows + L meldet Windows ab
        Windows + F öffnet die Windows-Suche
        Windows + 1..9 startet die Applikationen aus der Schnellstartleiste. Legt man den Internet-Explorer z.B. an die erste Stelle, so kann man diesen mit Windows+1 schnell starten
        Windows + D zeigt den Desktop. Ein erneutes drücken von Windows+D zeigt wieder alle Fenster.
        Windows + U öffnet das Fenster für die erleichterte Bedienung
        Windows + M minimiert laufende Tasks
        Windows + Pause öffnet die Systemeinstellungen
        Windows + R öffnet das Ausführen-Menü
      Vielleicht einfach mal ausprobieren.
        Gestern erst habe ich durch Tobi gelernt, wie man im Internet-Explorer schnell wieder zur Home-Site kommt: Ein Druck auf Alt + Pos1 und ich bin wieder bei meinem Google-Schirm.

    DSL Speed Check

    Saturday, January 26, 2008, von André Finken

    Ich habe eine Kabel-Deutchland 26 MBit Leitung, bei der ich - zu unterschiedlichen Zeiten gemessen - zwischen 2 MBit und 30 MBit rausbekomme. Der Upload schwankt selten, die Differenzen kommen beim Download auf. Hab mir dann kurzer Hand dieses Tool besorgt, um das ein wenig im Auge zu behalten.

    Ein kleiner Geschwindigkeitstest für die eigene DSL Verbindung:


    (c)
    Speed Test

     

    Warum ein Blog? Und wenn: wie?

    Thursday, December 27, 2007, von André Finken

    Warum sollte man ein Blog selbst schreiben, wenn es doch die ganzen "noch" kostenfreien Anbieter wie LiveJournal, WordPress, LiveSpace und Blogger gibt?

    Die Nachteile von Blogs bei den o.g. Anbietern sind - meiner Meinung nach - gravierend: Werbemüll habe ich auf meinem Blog nicht gerne. Und wenn, dann will ich dafür das Geld bekommen. Auch möchte ich das Blog auf meiner URL laufen haben (http://www.bytebrauerei.de) und nicht auf http://inkpark.home.services.spaces.live.com/default.aspx. Sollte ich mich irgendwann für einen anderen Blog-Anbieter entscheiden, wie bekomme ich dann meine Artikel rüber? Auch profitiert der Blog-Anbieter durch die Beliebtheit des eigenen Blogs - wechselt man den Anbieter, dann ist alles weg: Die externen Links, das Google-Ranking etc. 

    Ein Blog ist eine art Tagebuch und der Name stammt von Web Log und  Man kann sowohl das Blog wie auch der Blog sagen. WebLogs sind Mitte der 1990er Jahre zum ersten Mal aufgetreten und verteilen sich wie ein Virus über das Web. Ob persönliche Inhalte, technische, selbst geschriebene oder verweise auf andere Blogs, sie dienen der Verbreitung von Wissen und Transparenz nach einen eleganten Prinzip: Was wichtig ist wird oft genannt. An diesem Prinzip darf man sich kurz stoßen, beruht es doch irgendwie auf Konformismus. Aber ich habe hier ja keine moralische Entscheidung zu treffen. Firmen nutzen Blogs für Ihre Mitarbeiter, um den Kunden Informationen über Fortschritte zu geben und Firmen lesen Blogs um Trends mitzubekommen und Lösungen zu ihren Problemen zu finden. Egal was für Inhalte wir suchen, es gibt Blogs welche sie uns liefern. Ob Malen im dunkeln, C# als Landessprache oder schokoladensüchtige Mütter, es findet sich zu jedem Thema ein Angebot. Und findet dieses Angebot keine Abnehmer, so stirbt es aus. Darwin in reinster Form.

    Ich selbst habe, beim erstellen dieses Blogs, fast sämtliche Informationen aus anderen Blogs erhalten. Dabei gibt es große Blogs wie www.codeproject.com oder www.drweb.de und es gibt kleine Blogs www.des-eisbaeren-blog.de, welche hoch qualitative Informationen bieten. Bei aller Schönheit eines Blogs: Es kommt auf den Inhalt an. Es gibt Seiten, da bleibe ich hängen, weil sie wirklich gut gemacht sind. Doch aufhalten tut man sich dort nur, wenn auch der Inhalt stimmt. Und hat man die Seite als RSS-Feed abonniert, so ist das Layout der Seite eh futsch. Was nicht heißen soll, das interessanter Inhalt nur in hässlicher Hülle zu finden ist. Tobi und ich haben uns bei unserem Blog mehr für einen sachlich, nüchternen Taint entschieden, so das man bei der Benutzung nicht lange suchen muss und findet wonach man sucht.

    Wie findet man ein Blog? Wenn ich bei Google etwas suche, dann passiert es das ich auf einem Blog lande. Merke ich dann, das sich die Site mit Inhalten beschäftigt die meinem Profil entsprechen und ich etwas lernen kann, so abonniere ich sie als RSS-Feed. Nennt dann ein Autor ein anderes Blog als Quelle seines Wissens, so schaue ich vielleicht auch noch da rauf. Man hangelt sich halt durchs Web. Bin ich auf einem Blog "angekommen", so möchte ich finden was ich gesucht habe. Dabei interessiert das Blog weniger als der gesuchte Artikel. Hier ist es wichtig, das die Links permanent sind, d.h. das, obwohl die Daten meist dynamisch aus einer Datenbank auf die Seite kommen, der externe Link zu den Daten sich nicht ändern darf. Andernfalls weisen die ganzen Links zum Blog irgendwann ins Leere. Die Grundfeatures eines Blogs sind, meiner Meinung nach, das die Einträge in umgekehrt chronologischer Reihenfolge zu finden sind, d.h. die neusten zuerst. Auch sollte ein Blog heute einen RSS-Feed anbieten, um den Lesern die Möglichkeit zu geben, über aktualisierte Inhalte informiert zu werden. Vielleicht kann man das Blog noch in Kategorien unterteilen, eine Suchmöglichkeit schaffen und den Lesern das kommentieren der Artikel ermöglichen. Doch damit sind wir bereits am Ende der Grundfeatures und alles andere ist "nice to have". Zur Visualisierung der Inhalte gibt es, wieder meiner Meinung nach, ein Grundprinzip: "Die Möglichkeiten folgen dem Inhalt" - und nicht, wie oft gesehen, andersherum. Technisch ist heute bereits so viel machbar, das über den kläglichen Inhalt hinweggetäuscht werden kann - für einen Moment. Videos, Photos, Audio, Landkarten, Hyperlinks, Code, alles kann in den Content aufgenommen werden und ihn a) unterstützen, oder b) von ihm ablenken.

    Just ist mir aufgefallen, wie lang dieser Artikel bereits ist. Ich werde ihn also in zwei oder drei Teile splitten und hoffe das er für den Leser etwas neues oder zu mindest interessantes bringt...

     

    Zum zweiten Teil des Artikels:

    PDF on the fly in C#

    Monday, December 24, 2007, von André Finken

    Ich habe vor, die byteBrauerei-Artikel auch als PDF-Download anzubieten und hatte nach einer günstigen Lösung gesucht. Da ja nicht Jeder alles selber machen muss, gebe ich hier mal einen kurzen Überblick zu iTextSharp ab:

    Auf SourceForge.net wird die dll von iTextSharp zum Download angeboten. Ein iTextSharp-Tutorial gibt es auch. Man kann PDF´s on the fly selbst erstellen, oder aus XML / HTML automatisch generieren lassen. Zudem soll sich aus Richtext (siehe Tutorial) auch ein PDF-Dokument generieren lassen. Jedoch mit einigen Einschränkungen.

     

    Document document = new Document();
    PdfWriter.getInstance(document, new FileStream("myFile.pdf", FileMode.Create));
    document.Open();
    document.Add(new Paragraph("Einfach mal was reinschreiben..."));
    document.Close();

     

    Ich selbst habe das Parsen von XML / HTML Dateien in ein PDF noch nicht ausprobiert, aber das Erstellen eines einfachen Dokumentes klappt gut und einfach. Auch ist es möglich, das Drucken / Speichern / Markieren von Text zu verhindern, falls man es braucht. Da alle anderen Lösungen richtig in die Geldbörse greifen, ist dies vielleicht die beste und günstigste Alternative.

     

    Technorati-Tags: ,,,

    XAML und die WPF

    Sunday, December 23, 2007, von André Finken

    Bei den ganzen Abkürzungen kann man doch eigentlich nicht mehr durchblicken, oder? RRS, XML, HTML, XHTML, XAML, WPF, WCF, MSIL, XSL und XSLT sind dabei nur die Spitze des Eisberges. Ich habe mal versucht bei Google eine Übersicht über die Abkürzungen zu bekommen, wusste aber gar nicht genau, wonach ich suchen sollte?! Die einzige Chance sich durch dieses Dschungel zu kämpfen, ist bei Wiki nachzuschlagen und so Schritt für Schritt hinter die Bedeutungen der Abkürzungen zu kommen.

    Bei EntwicklerPress gab´s in diesem Jahr einen schönen Weihnachtskalender für Entwickler, wobei die Geschenke hinter den Türen genau diese Abkürzungen gebrauchen. Hinter jeder Tür verbarg sich ein eBook mit so schönen Themen wie: XSLT, Software Lifecycle, Visual C#, Social Software, Dateiformate etc.

      Heute, am 23. Dez. war XAML dran. XAML ist ja nun die XML-Beschreibungssprache für die Windows Presentation Foundation, die Visualisierung, das Frontend.

    Windows Vista wird gerne als Meilenstein in der Entwicklung von Betriebssvstemen aus dem Hause Microsoft bezeichnet. Es werden Vergleiche mit dem Umstieg von Windows 3.x auf Windows 95 gezogen, mit Superlativen wird nicht gespart. Tatsächlich bringt das Betriebssystem viele nützliche Neuerungen für den täglichen Bedarf von typischen Windows-Benutzern. Hinter den Kulissen fand jedoch eine kleine Revolution statt. Diejenigen, die am meisten die Auswirkungen dieser Revolution zu spüren bekommen, sind die Softwareentwickler.

    Eine dieser großen Entwicklungen wird die WPF sein und somit XAML, auch Silverlight ist in aller Munde. Die komplette Trennung von Code und Design, Daten und Layout. Hmm, wie oft wurde das bereits angekündigt? Und wie lange dauert die Einführung? HTML und CSS, sowie XML und XSL sind für mich solche Trennungen.

    Zudem erlaubt mir meine Fantasie nicht, die Möglichkeiten mit WPF zu erahnen. Ich öffne den Design-Editor und beginne mit dem definieren der Button-Größe? Alles ist skalierbar und wartet auf die Hände eines begnadeten Künstlers. Eigentlich müsste ich einen Designer einstellen. Aber wer will das Privat schon :) ?

    Wir Entwickler wissen, das wir nur in Ausnahmen wirklich gute Designer sind. Somit erstellen wir immer ein, für uns, nützliches Design und können damit in den meisten Fällen keinem Usability-Test standhalten. Ich selbst bin gespannt, wie sich die Entwicklung auswirken wird und werde mich in der nächsten Zeit mehr mit WPF, XAML und Silverlight beschäftigen und darüber schreiben.